Wenn ich im Finder am Mac auf einen beliebigen Ordner in meiner Dropbox rechtsklicke, sehe ich zwei Freigabe-Optionen, nämlich “Link freigeben” und “Diesen Ordner freigeben”.

Der praktische Unterschied zwischen den beiden Freigabe-Optionen war mir lange nicht klar, und wahrscheinlich geht es auch anderen so. Die Optionen sind ja auch alles andere als selbsterklärend. (Jedenfalls, wenn man die Dropbox-Website nur selten im Browser nutzt, wo diese Funktionen etwas transparenter dargestellt sind.)

Damit das etwas klarer wird:

„Diesen Ordner freigeben …“

Mit dieser Option gibt man den betr. Ordner für andere Dropbox-Nutzer frei. Hört sich auf den ersten Blick selbstverständlich an, aber was bedeutet es? Die Eingeladenen haben dann Lese- und Schreibrecht auf diesen Dropbox-Ordner. Bei dieser Option müssen die Eingeladenen aber selbst auch ein Konto bei Dropbox besitzen. Ein so freigegebener Ordner befindet sich dann in den Dropboxen beider Nutzer.

Der Klick auf die Option leitet weiter zur Dropbox-Website, wo das dann so aussieht:

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Auf der Dropbox-Seite “Freigaben” heißt es dazu:

„Freigegebene Dropbox-Ordner ermöglichen es dir, gemeinsam mit anderen an mehreren Dateien zu arbeiten. Jedes Mitglied eines freigegebenen Ordners sieht den freigegebenen Ordner in seiner Dropbox und der Inhalt wird automatisch auf seinem Computer synchronisiert. Mehr dazu: klick.”

„Link freigeben“

Damit erhält man einen Link (URL) zum Ordner, den man versenden oder auf den man auch anderswo (z. B. in einem Blogbeitrag) verlinken kann. Jeder, der diese URL kennt, kann den Ordner und dessen Inhalt in einem beliebigen Webbrowser ansehen, auch wenn er selbst kein Dropbox-Konto besitzt.

Auch hier leitet ein Klick auf die Option weiter zur Dropbox-Website, wo man den Link entweder direkt verschicken oder mit Klick auf “Get link” in die Zwischenablage kopieren kann:

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Aus der Zwischenablage kann der Link dann z. B. direkt in einen Blogbeitrag oder sonst in einen Text eingefügt werden. Jeder, der diese URL kennt, kann dann die Datei über einen beliebigen Webbrowser ansehen, auch wenn er selbst kein Dropbox-Konto besitzt. Ideal also z. B. zur Veröffentlichung

Die gleiche Option “Link freigeben” gibt es übrigens auch bei jeder einzelnen Datei in der Dropbox.

Auf der Dropbox-Seite “Links” findet man dazu folgenden Hinweis:

„Du kannst zu jeder Datei und jedem Ordner, die sich in deiner Dropbox befinden, einen Link erstellen. Diese Links kannst du für beliebige Personen freigeben, unabhängig davon, ob die Empfänger ein Dropbox-Konto besitzen. Mehr dazu: klick.”

Meiner Meinung nach wäre es klarer und weniger verwirrend, wenn diese Option “Öffentlichen Link erstellen” hieße. Denn er tut im Ergebnis genau das gleiche, wie die Option “Öffentlichen Link kopieren” beim Public-Ordner – siehe weiter unten – allerdings hier mit Umweg über die Dropbox-Website.

Sonderfall Public-Ordner

Ja, und dann hätten wir da noch den Sonderfall des “Public”-Ordners. Diesen Ordner besitzen übrigens nur ältere Dropbox-Hasen, nämlich solche, die sich vor Juli 2012 angemeldet haben. Denn vorher gab es die Option “Link freigeben” für jede beliebige Datei noch nicht. (Näheres dazu kann man z. B. hier und hier gut nachlesen.)

Wenn man in diesem speziellen Public-Ordner (oder einem Unterordner darin) also eine Datei ablegt und dann darauf rechtsklickt, findet man diese Variante des Dropbox-Dropdown-Menüs:

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„Öffentl. Link kopieren“ – das ist einfach zu verstehen. Denn das ist genau das, was der Name besagt: Mit Klick auf diesen Befehl wird ein Link erzeugt und unmittelbar in die Zwischenablage kopiert. Ohne Umweg über den Browser.

Dieser Link kann dann z. B. aus der Zwischenablage direkt in eine E-Mail, einen Blogbeitrag oder sonst in einen Text eingefügt werden. Jeder, der diese URL kennt, kann dann die Datei über einen beliebigen Webbrowser ansehen, auch wenn er selbst kein Dropbox-Konto besitzt (genau wie oben bei “Link freigeben”).

Dies funktioniert aber nur mit einzelnen Dateien, nicht mit Ordnern! Deshalb hier ein heißer iCoco-Tipp: Wenn man einen Ordner zippt, dann hat man eine solche einzelne Datei, die man dann natürlich auch publizieren kann. 😉

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