Ist der Apostroph zwischen meinem Netzpseudonym “iCoco” und dem unschuldigen kleinen “s” nun einer oder nicht: ein Deppenapostroph? Darf er da sein oder nicht? Ich schwanke. Normalerweise würde ich ihn ganz klar nicht da hin setzen. Aber “iCocos” sieht mir irgendwie falsch aus, es erinnert mich an Inselnamen, wie z. B.  Cocos Keeling, womit ich wenig zu tun habe, oder an “Kokosnuss”, was es auch nicht trifft.

Also schlage ich mal bei Wikipedia nach:

Die Abtrennung des s durch Apostroph beim Genitiv ist im Deutschen nicht mehr üblich … Mit der Reform der deutschen Rechtschreibung von 1901 galt dies als Fehler. Mit dem vermehrten Eindringen von Anglizismen und Pseudo-Anglizismen … hat der sächsische Genitiv seit einigen Jahren wieder zunehmend Verbreitung gefunden („Peter’s Pilsbar“ statt „Peters Pilsbar“). Nach neuer Rechtschreibung ist er wieder zulässig, wenn damit die Grundform eines Personennamens verdeutlicht werden soll.

Soso. Nun, wenn er also laut Wikipedia zum einen “wieder zulässig” ist, und weil er zum anderen hier genau diesen Zweck erfüllt, nämlich die Grundform verdeutlicht, und weil es mir hier schließlich aus rein ästhetischen Gründen besser gefällt, setze ich den Apostroph hier bewusst ein. Nur ausnahmsweise und nur in diesem speziellen Fall. Und obgleich es einem waschechten Franken naturgemäß ziemlich schwer fällt, einen “sächsischen Genitiv” zu benutzen. 😉

Wer will, der findet hier noch Weiterführendes zum Thema. Viel Vergnügen.

Pin It on Pinterest

Gefällt dir dieser Beitrag?

Dann teile ihn mit deinen Freunden: