Blogger-Kollege Lars Bobach hat kürzlich auf seinem ausgesprochen interessanten Blog zum Thema „Produktiv in digitalen Zeiten“ eine kleine Reihe gestartet mit dem Titel „Mein Setup“. Dort möchte er hin und wieder Arbeitsplätze, Arbeitsgeräte und Anwendungen zeigen, die wir Blogger und Digitalnomaden gerne so einsetzen.

Dazu hat er auch mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte, mal mein digitales Setup zu beschreiben. Klar habe ich das gerne gemacht. Der komplette Beitrag ist hier bei Lars Bobach zu finden: Mein Setup.

Und natürlich gibt’s die Infos für euch auch hier. 🙂

 

Wie ihr auf dem Foto oben sehen könnt, stehen auf meinem Schreibtisch ein 27″ iMac und ein 20″ Cinema Display. Was auf dem Bild fehlt ist mein iPhone 6 und das iPad Air. Soweit die Hardware. Hier nun meine „kleine“ Liste der für mich wichtigsten Apps, die ich regelmässig auf den verschiedenen Geräten nutze:

 

Meine wichtigsten Apps am Mac

 

Auf meinem Mac sind natürlich Apples Schwergewichte Safari, Mail und Kalender ständig im Einsatz. Daneben sind die wichtigsten Anwendungen für mich:

  • Things – Aufgabenverwaltung, nicht zu viel und nicht zu wenig
  • Evernote – jeder der mein Blog liest, kennt die Notizen-App
  • Dropbox – für Dateien, die ich auch unterwegs brauche
  • 1Password – ohne meinen Passwort-Manager sag ich nichts
  • Day One – ich liebe dieses Tagebuch
  • Pixelmator – geniale Bildbearbeitung, hat Photoshop bei mir vollständig verdrängt
  • Außerdem habe ich Parallels mit Windows 8 installiert und darin Quicken – weil ich seit Jahrzehnten meine private und geschäftliche Buchführung (EÜ) mit Quicken mache und zu keinem Leidwesen bis heute keine vergleichbare Mac-Software finden konnte.

 

Meine wichtigsten Apps am iPhone

Meine Screens am iPhone

Am iPhone sind meine persönlichen Favoriten im Bereich Produktivität

  • Fantastical – Kalender mit exzellenter Spracheingabe
  • Things – Aufgabenverwaltung mit Sync über eigene Things Cloud
  • Evernote – wie gesagt …
  • Flipboard – mein digitales Magazin für einfach alles
  • Readability – zum späteren Lesen von Artikeln, für die ich jetzt keine Zeit habe
  • 1Password – siehe oben
  • ScanBot – hat meinen Desktop Scanner zu 99 % abgelöst

Zum mentalen Ausgleich kommen noch dazu

Im Übrigen ist das iPhone selbstverständlich mein Kommunikator mit der Außenwelt.  Für E-Mail verwende ich Apples Mail App und fürs Webbrowsing Safari, außerdem iMessage, WhatsApp und FaceTime … ganz klassisch also.

 

Meine wichtigsten Apps am iPad

 

Das ist einfach: Meine absolute Lieblings-App am iPad ist ganz klar und mit Abstand Flipboard (hier findet ihr auch dieses Blog als Magazin). Auf Platz zwei sicher Readability, wo ich all das lese, was ich unter der Woche – meist in Flipboard – gesehen habe, aber keine Zeit dafür hatte. Platz 3 würde an Apples Fotos App gehen (zu der bald das Mac Pendant kommen wird); Fotos anschauen auf dem iPad ist ein großer Genuss. Ach ja, iBooks wäre sicher auch ein Kandidat, wenn ich nicht noch immer viel lieber in „echten“ Büchern blättern würde …

Bei mir dient das iPad also ganz offensichtlich in erster Linie zum Lesen und Konsumieren.

Lars nutzt sein iPad offenbar intensiv für handschriftliche Notizen und Skizzen. Das hat mich motiviert, mal wieder Handschriften Apps auszuprobieren. Momentan habe ich Good Notes und Evernotes Penultimate installiert. Kurz gesagt: GoodNotes ist toll, sehr leistungsfähig und bietet geniale Features; Penultimate dagegen ist klar, einfach und schnell zu verstehen. Dennoch: Ich bin noch nicht überzeugt, dass ich Handschrift-Apps tatsächlich häufig nutzen werde, ganz einfach deshalb, weil ich wenig Gelegenheit dazu habe. Aber ich kann natürlich den Nutzen sehen für jemanden, der sie wirklich produktiv und regelmäßig einsetzen kann (Studenten, Außendienstler, Sitzungsteilnehmer, und natürlich Lars …) 😉

 

Fazit

 

Produktiv arbeite ich immer noch am liebsten am Schreibtisch mit dem iMac. Ich liebe das Arbeiten mit Tastatur und den beiden großen Bildschirmen. Am iMac verfasse ich die meisten meiner Blogartikel, bearbeite Bilder, und nutze sehr intensiv Evernote für alles nur Erdenkliche. Und natürlich erstelle ich am iMac auch die Webseiten für meine Kunden.

Zur Kommunikation (oh Wunder), für die Korrespondenz, zum Checken meiner Kanäle in den sozialen Medien, zum Fotografieren und für Notizen unterwegs dagegen ist das iPhone mein wichtigstes Werkzeug. Ein Leben ohne will ich mir gar nicht vorstellen.

Wo immer möglich nutze ich dabei übrigens Siri und die Diktierfunktion.

Und zum Lesen und Konsumieren von Geschriebenem und für Recherchenarbeiten liebe ich das iPad Air.

 

So, das wäre also mein Setup und meine Lieblings-Apps. Jeder hat da ja so seine eigenen Vorlieben und Arbeitsweisen. Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung der Reihe drüben auf Lars‘ Blog.

 

PS: Diese beiden guten Stücke hier waren übrigens vor Jahrzehnten mein Einstieg ins mobile Computing und in die mobile Kommunikation:

 

 

Veridata Laptop

Veridata Xtra Pro 486S/33, 10“ S/W, 120 MB HDD, 8 MB RAM, Floppy

 

Sony Z1

Sony Z1

 

 

Ganz schön retro, aus heutiger Sicht, nicht? Aber damals war das „state of the art“. Das Sony Z1 hab ich leider nicht mehr, aber das Veridata Notebook ist noch immer in meinem Besitz. Der Bootvorgang dauert gefühlte zehn Minuten, ich habs zum Spaß vorhin mal wieder hochgefahren. Aber immerhin, es funktioniert noch. Ist allerdings schwerer als mein aktueller iMac … 😉

 

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